8. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
The magic harp Im Rahmen des Komponistinnenfestivals HER:VOICE
Konzert | Ina Boyle u.a. | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
NIL VENDITTI Dirigentin
RAPHAELA GROMES Violoncello
Ina Boyle
„The Magic Harp“ – Rhapsodie für Orchester
Maria Herz
Konzert für Violoncello und Orchester, op. 10
Louise Farrenc
Sinfonie Nr. 2, op. 35
Bereits zu Lebzeiten war Louise Farrenc eine Ausnahmeerscheinung: 1842 als erste Frau auf eine Klavierprofessur am Conservatoire national berufen, hatte sie dieses Amt knapp 30 Jahre inne. Zudem komponierte sie, wie etwa die energiegeladene, von Beethoven inspirierte Sinfonie Nr. 2. Von Paris geht es nach Irland: Ina Boyle, deren Werke mal irischen Folk, mal ruhige Ernsthaftigkeit in sich tragen, erhielt 1920 für „The Magic Harp“ den renommierten Carnegie Award – als erste Frau überhaupt. Zurück nach NRW führt Maria Herz. In Köln feierte die Künstlerin, die mit ihrem Cellokonzert ihre jüdischen Wurzeln aufgriff, große Erfolge. Das politische Klima der 1930er zwang sie jedoch ins Exil und brachte die Komponistin zum Verstummen. Das Komponistinnenfestival „her:voice“ verschafft den drei bemerkenswerten Künstlerinnen wieder Gehör.
(Theater und Philharmonie Essen)
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Huyssenallee 53
45128 Essen
Haltestelle Aalto-Theater: Straßenbahn 105, 106; Niederflurbus 145, 146, 154, 155, 193; NE 6
Die Eintrittskarte berechtigt am Tag der Aufführung zur kostenlosen Hin- und Rückfahrt im gesamten VRR.
8. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
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