1. Tag
Samstag, 25. April 2026 · 14:00 Uhr
Das zumeist mit dem englischsprachigen Raum verknüpfte Phänomen der Pop Art findet auch in Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren starke künstlerische Positionen. Diese unterscheiden sich vor allem in der Themenwahl deutlich von den amerikanischen und britischen Varianten. Vordergründig zwar an Massenkultur und Werbung orientiert, liegt den Arbeiten der deutschen Künstler*innen aber nicht der ungebrochene Optimismus ihrer englischsprachigen Kolleg*innen zugrunde. Alltags- und Konsummotive sind ebenfalls Gegenstand ihrer Kunstwerke, doch sind diese hauptsächlich geprägt durch eine provokative Haltung sowie Kritik am politischen Zeitgeist, Anti-Kriegs-Haltungen und deutscher Vergangenheitsbewältigung.
Die Ausstellung gibt mit Arbeiten von sechsundvierzig Künstler*innen einen umfassenden Überblick über die deutschen Ausprägungen der Pop Art.
(Ludwiggalerie Oberhausen)