„Ayça Miraç "Lazjazz"“
Konzert

18.12.2020

Ayça Miraç Quartett
Gesang: Ayça Miraç
Klavier: Henrique Gomide
Kontrabass: Philipp Grußendorf
Drums: Marcus Rieck

Aufgewachsen in Gelsenkirchen, schöpft Ayça Miraç aus einem reichen Fundus an kulturellen Quellen. Ihr Vater ist der bekannte Poet und Schriftsteller Yasar Miraç. Er übt durch seine Klavier-Improvisationen über türkische Melodien schon früh Einfluss auf die musikalische Imaginationskraft der Tochter aus. Die zweite große Klangquelle für Ayça ist das Volk der Lasen - eine Minderheit, die an der östlichen, immergrünen Schwarzmeerküste sowohl auf türkischem wie auf georgischem Gebiet beheimatet ist. Ayça Miraçs lasische Mutter ist Gründungsmitglied eines Vereins, der sich für den Erhalt der von der UNESCO als bedroht eingestuften Sprache einsetzt. Für die Musikerin waren lasische Feste mit Musik, aber vor allem auch die märchenhafte Sprache mit ihrem Klangreichtum wichtige Inspirationsquellen. Hoch motiviert färbt Ayça Miraç ihr Repertoire mit lasischen und türkischen Farben. In mehreren Schritten kristallisiert sich ihre mutige Vision heraus: das Vokabular des Jazz mit dem Schatz der Schwarzmeerküste in einer modernen Klangsprache zu verknüpfen.
Konzert ohne Pause
(Theater und Philharmonie Essen)



Gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Momentan sind leider keine Termine zu diesem Werk in unserer Datenbank hinterlegt.
Für spezielle Terminanfragen wenden Sie sich bitte an unser Service-Team.


 DruckenDrucken