„5. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker“
Serenaden
Dvorák, Ysaÿe und Kodály

Violine: Fiona Jansen, Patricia Hevicke
Viola: Ruth Herrmann

Antonín Dvorák
Terzetto C-Dur für zwei Violinen und Viola, op. 74
Zoltán Kodály
Serenade für zwei Violinen und Viola, op. 12
Eugène Ysaÿe
Trio für zwei Violinen und Viola, op. posth. "Le Londres"

"Ich schreibe jetzt kleine Bagatellen, denken Sie, nur für zwei Violinen und Viola. Die Arbeit freut mich ebenso sehr, als wenn ich eine große Sinfonie schriebe." Diese Zeilen sandte Dvorák seinem Verleger Simrock im Januar 1887. Ursprünglich als Hausmusik für den Untermieter seiner Schwiegermutter, dessen Geigenlehrer und Dvorák selbst an der Bratsche gedacht, hat dieses Werk längst seine berechtigte Anerkennung auf der Bühne gefunden. In seiner neoklassizistischen Phase befasste sich Martinu einige Jahrzehnte später ebenfalls mit dieser Besetzung und komponierte seine Serenade Nr. 2 als leichte abendliche Unterhaltungsmusik. Auch Kodály bezeichnet sein Trio mit dem Titel "Serenade". Interessanterweise ohne Kenntnis von Dvoráks Terzetto entstand so ein weiteres Werk für diese ungewöhnliche Besetzung. Ysaÿes Stück war eigentlich als seiner Schülerin Königin Elisabeth von Belgien gewidmetes Duo für zwei Violinen geplant, das sich jedoch als zu anspruchsvoll erwies und durch die Ergänzung einer Viola in neue Form gebracht wurde.
(Theater und Philharmonie)

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