„1. Kammerkonzert d. Essener Philh. 2019/20“
Oktett
P. Hindemith, D. Schostakowitsch u.a.
22. September 2019

Florian Geldsetzer, Violine
Mari Suzuki, Violine
Christoph Danne, Violine
Sarah Koenen, Violine
Annette Meier-Krüger, Viola
Martin Vollmer, Viola
Almuth Hett, Violoncello
Annika Lilje, Violoncello

Paul Hindemith
Repertorium für Militärmusik für Streichquartett „Minimax“ (Auswahl)
Dmitri Schostakowitsch
Zwei Oktettsätze für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli, op. 11
Felix Mendelssohn Bartholdy
Oktett Es-Dur für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli, op. 20

Paul Hindemith schrieb den musikalischen Spaß „Minimax“ 1923 zum einjährigen Bestehen seines eigenen Streichquartetts, in dem er selbst am Bratschenpult saß. Die einzelnen Sätze sind Parodien auf die gängige Marsch- und Salonmusik des 20. Jahrhunderts. Nahezu zeitgleich schrieb Dmitri Schostakowitsch die beiden Sätze für Streichoktett. Der erste Satz, Präludium, ist eine Hommage an Johann Sebastian Bach, der zweite zeigt in seinem sarkastischen Ton bereits die Doppelbödigkeit späterer Schostakowitsch-Scherzi. Das Oktett von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde einhundert Jahre früher, im Jahr 1825, komponiert. Der erst 16-jährige Komponist schuf damit eines der eindrucksvollsten Kammermusikwerke überhaupt. Die hier zum ersten Mal ausprobierte ungewöhnliche Besetzung wurde später auch von anderen Komponisten übernommen.
(Theater und Philharmonie Essen)

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