„"Till Eulenspiegel einmal anders"“
8. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker
Richard Strauss. Ludwig van Beethoven

Harald Hendrichs, Klarinette
Sergio Giordano, Fagott
Tobias Huber, Horn
Florian Geldsetzer, Violine
Annette Meier-Krüger, Viola
Annika Lilje, Violoncello
Michael Giesen, Kontrabass

Richard Strauss
"Till Eulenspiegel einmal anders" für Violine, Klarinette, Horn, Fagott und Kontrabass, op. 28 (bearbeitet von Franz Hasenoehrl)

Ludwig van Beethoven
Septett Es-Dur für Streicher und Bläser, op. 20

Einen "musikalischen Scherz" nannte Franz Hasenöhrl 1954 seine Bearbeitung von Richard Strauss' Klassiker "Till Eulenspiegels lustige Streiche" - jenes quirlige Stück über den großen Schelm, das Ende des 19. Jahrhunderts standesgemäß in der Hauptstadt des Frohsinns, Köln, zur Uraufführung kam. Mehr sei hier nicht über das komödiantische Meisterwerk verraten, denn wie fragte sich schon Strauss vor der Veröffentlichung: "Wollen wir diesmal die Leutchen selber die Nüsse aufknacken lassen, die der Schalk ihnen verabreicht?" Weniger Vertrauen in sein Publikum hatte wohl Ludwig van Beethoven, als er vor der Veröffentlichung seines Opus 20 an den Verleger schrieb: "Mein Septett schickt ein wenig geschwinder in die Welt - weil der Pöbel drauf harrt." Tatsächlich hatte dieses Stück Beethoven in Wien zum Publikumsliebling gemacht.
(Theater und Philharmonie Essen)

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