S. Shirae, L. Machado, B. Hoffmann, Y. Heckmann, C. Bruckman, A. Stein
© Diana Küster
„Rien ne va plus“
Ein Mehrspartenprojekt

Premiere: 27. März 2019

„Denkst du wirklich, es ist Schwäche, einer Versuchung nachzugeben? Es gibt furchtbare Versuchungen, denen zu unterliegen Kraft verlangt. Kraft und Mut. Sein ganzes Leben in einem einzigen Moment aufs Spiel zu setzen, alles in einem Wurf zu wagen – das ist keine Schwäche.“ Diese charmante Argumentation des Protagonisten in Oscar Wildes „Ein idealer Gatte“ hat als Bonmot in einer britischen Komödie Ende des 19. Jahrhunderts durchaus ihren Reiz. Im „echten Leben“ hingegen kann dieses Kokettieren mit dem Risiko durchaus fatale Folgen nach sich ziehen. Was sind die Konsequenzen, wenn man sein Glück, sein Hab und Gut, ja sogar Menschenleben aufs Spiel setzt, um seinem Ziel näher zu kommen? Wo liegt die Verantwortung für den Ausgang einer (Lebens-)Geschichte? Bei allen Beteiligten oder beim Einzelnen? Beim Schicksal? Bei Gott?

„Rien ne va plus“ – Nichts geht mehr: der Punkt, an dem für einen Moment die Zeit still steht, der Ausgang der Ereignisse vollkommen offen ist und sich alles entscheidet. Existenzen werden zerstört oder das Glück wird gemacht. Der eine verschuldet sich, der andere wird schuldig. Die TUP-Festtage 2019 betrachten unter diesem Motto aufs Spiel gesetzte Schicksale dort, wo das Spiel der Wahrheit so nahe kommt, wie nirgendwo sonst: auf der Bühne.
(Theater und Philharmonie Essen)

Momentan sind leider keine Termine zu diesem Werk in unserer Datenbank hinterlegt.
Für spezielle Terminanfragen wenden Sie sich bitte an unser Service-Team.


 DruckenDrucken