Daniel Rothaug, Ronja Oppelt und Lise Wolle (v.l.)
© Ant Palmer
„Salome“
Schauspiel
Oskar Wilde
Premiere: 25. Januar 2019

Von Jochanaan fühlt Salome sich angezogen: „Ich will deinen Mund küssen“ – doch dieser verweigert ihr den Kuss. Gleichzeitig wünscht sich Herodes, Salome möge für ihn tanzen. Erst als er verspricht, ihr jeden Wunsch zu erfüllen, beginnt sie zu tanzen. Sie fordert dafür Jochanaans Kopf. Es geschieht wie von ihr verlangt. In rasender Verzückung küsst Salome den abgeschlagenen Kopf und bringt sich damit selbst in Gefahr.

So skizziert Oscar Wilde den Mythos der Salome in seiner einzigen Tragödie von 1893. Salome steht nicht nur für die Verkörperung von Erotik und Grausamkeit, sondern auch für die Lust am Schauen und die emanzipatorische Kraft weiblichen Begehrens. Der düstere Geschichtenerzähler Stef Lernous wird diesen Mythos gemeinsam mit unserem Ensemble, einer vierköpfigen Band und Musik, die der Duisburger Flowerpornoes-Gründer Tom Liwa extra für „Salome“ komponieren wird, mit einer ordentlichen Portion Gothic auf die Bühne bringen.
(Theater Oberhausen)

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