„Kai Schumacher, Klavier“
Meisterkonzert
G. Crumb, J. Cage, H. Cowell, L. Ornstein u.a.
31. Oktober 2019

TRANSFORMATIONS - Werke von George Crumb, John Cage, Henry Cowell, Leo Ornstein, George Antheil und Kai Schumacher

Kai Schumacher nutzt seine klassische Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen, die er 2009 in der Meisterklasse von Prof. Till Engel mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss, um das scheinbar Unvereinbare zu vereinen: Der „Punk-Pianist“ (BR-Klassik) verwischt in seinen Konzerten die Grenzen von klassischer Avantgarde und Popkultur, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden steckenzubleiben. Ein Schwerpunkt in Schumachers Solo-Repertoire liegt dabei auf der amerikanischen Klaviermusik des späten 20. und des 21. Jahrhunderts, neben diversen Uraufführungen und europäischen Erstaufführungen arbeitet er auch eng mit zahlreichen Komponisten der jüngeren Generation zusammen. Kai Schumacher arbeitet außerdem als Produzent und Arrangeur im Klassik- und Popbereich und konzertiert regelmäßig als Solist mit Orchestern.
Konzertreisen führten ihn nach England, Frankreich, Belgien, Holland, Polen, Bulgarien, Litauen, Türkei, Israel, Palästina, Südkorea, Kirgisien, Brasilien und die USA. Seit 2015 unterrichtet Kai Schumacher eine Klavierklasse an der Folkwang-Universität der Künste.

Sein CD-Debut bei WERGO wurde 2010 vom Magazin FonoForum als „pianistische Sensation“ gefeiert und als CD des Monats ausgezeichnet. Der Konzertflügel wird in Schumachers pianistischen Remixen mal zum vier Quadratmeter großen Klangungeheuer, zum mechanischen Effektgerät oder präparierten Schlagzeug.
„Schumacher spielt so atmosphärisch dicht und eindringlich, dass man gerne bis in die frühen Morgenstunden wach bleibt“ (Süddeutsche Zeitung, 16.6.2015)
„Doch wo andere ausgebildete Klassik-Musiker an derartigen Crossover-Projekten zu Hauf scheitern, gelingt es Schumacher auf „Transcriptions“ durch Kreativität und Experimentierfreude, scheinbar Unvereinbares zu vereinen. Und das, weil er - anders als zum Beispiel ein David Garrett - nicht auf Showeffekte und massentauglichen Wiedererkennungswert setzt, sondern auf eigene Assoziationen.“ (Deutschlandradio Kultur, April 2013)
(Bürgermeisterhaus Essen)

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