Bele Kumberg und Opernchor
© Karl+Monika Forster
„Eugen Onegin“
Oper
Peter I. Tschaikowski
Premiere: 1.März 2019

Musikalische Leitung: Thomas Rimes
Chor: Alexander Eberle

Träge verrinnt die Zeit auf dem entlegenen Landsitz der Larins. Während die unerfahrene Tatjana der Langeweile ihres Alltags zu entfliehen versucht, indem sie sich in die romantischen Welten ihrer Romane
träumt, hat ihre pragmatische Schwester Olga das Leben längst beim Schopf gepackt und sich mit dem Dichter Lenski verlobt. Als Lenski eines Tages seinen Freund Eugen Onegin bei den Larins einführt,
verliebt sich Tatjana Hals über Kopf in den rastlosen Lebemann. In einem leidenschaftlichen Brief offenbart sie Onegin ihre Gefühle. Doch die ser weist sie zurück ...
In seinem Versroman „Eugen Onegin“ zeichnete der russische Nationaldichter Alexander Puschkin das Porträt eines jungen Adligen als Sinnbild für die zwischen Genusssucht und Müßiggang erstarrte
Gesellschaftselite seiner Zeit. Mit innigem Mitgefühl für die Träume und Nöte seiner Figuren vertonte Peter Tschaikowski den Stoff 1879 zu seinen „Lyrischen Szenen“.
Am MiR erklingt Tschaikowskis Oper in einer ganz besonderen Kammermusikfassung, die André Kassel 2013 für das Nationaltheater Weimar arrangierte: Ein Streichquintett, Akkordeon, Klavier/Celesta
und ein Drumset überführen Tschaikowskis Partitur ins 21. Jahrhundert. Damit bereiten sie den musikalischen Klangraum für einen Abend, bei dem das umgestaltete Kleine Haus des MiR zum Tanzsaal
wird, in dem die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum, Sänger und Publikum immer wieder verwischen.
(Musiktheater im Revier)

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