Bastiaan Everink, Piotr Prochera, Cornel Frey, Khanyiso Gwenxane, Almuth Herbst
© Carl und Monika Forster
„Das Rheingold“
Oper
Richard Wagner
Premiere: 11. Mai 2019

Musikalische Leitung: Giuliano Betta

In „Rheingold“, Richard Wagners großem Vorspiel zu seiner Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“, steht am Anfang ein Verbrechen gegen die Natur. Das Gold am Grunde des Rheins, das dort seit undenklichen Zeiten seinen Platz hatte, wird geraubt. Alberich, abgewiesen von den Rheintöchtern, erkennt das Geheimnis von Reichtum und Macht: Wer Besitz über die Liebe stellt, wer auf die Liebe zugunsten des Besitzes verzichtet und sich rücksichtslos an der Natur vergreift, kann ein mächtiger Mann werden. Ein aus dem Gold geschmiedeter Ring wird fortan zum Objekt der Begierde, dem sich nicht einmal Göttervater Wotan entziehen kann. Um seinen Herrschaftsanspruch zu untermauern, ließ sich Wotan von den Riesen eine neue Burg bauen, für die er sogar bereit ist, die Göttin der Jugend zu verpfänden. Jetzt, wo die Riesen ihren Lohn fordern, muss der goldene Ring her – koste es, was es wolle. Doch der Ring, den Alberich an Wotan, und Wotan an die Riesen verliert, ist verflucht.
(Musiktheater im Revier)

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