„9. Sinfoniekonzert "Helden"“
Konzert
G. Rossini, B. Bartók, R.Strauss

Gioacchino Rossini (1792–1868)
Ouvertüre zu „Guillaume Tell“


Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2

Richard Strauss (1864–1949)
Ein Heldenleben

Heldenlieder werden nicht nur am Lagerfeuer gesungen. Was ein „Held“ ist, definiert jede Zeit für sich neu. Mit den politischen und gesellschaftlichen Perspektiven wechselt oft auch der Blick auf „Gut“ und „Böse“. Nicht Muskelkraft, sondern Wagemut zeichnet den eidgenössischen Volkshelden aus: Wilhelm Tell trifft den Apfel auf dem Kopf seines Sohnes ebenso sicher wie das Herz des Tyrannen Gessler – und führt die Eidgenossen damit in die Freiheit. Was Gioacchino Rossini zu einer triumphal galoppierenden Ouvertüre anregte.
Ein pianistischer „Held“ muss sein, wer sich an das zweite Klavierkonzert von Béla Bartók wagt: Dieser wilde Ritt zählt zu den schwierigsten Werken der Klavierliteratur, bereitet dem Hörer aber hohes Vergnügen. Der vielseitig schillernde Ausnahmepianist Tzimon Barto kehrt hierfür zur Neuen Philharmonie Westfalen zurück, nachdem er bereits bei Rasmus Baumanns Auftakt-Sinfoniekonzert als GMD im September 2014 bejubelt wurde.
Für Richard Strauss war es vo¨llig normal, Kunst und Leben aufeinander zu beziehen: „Ich sehe nicht ein, warum ich keine Sinfonie auf mich selbst machen sollte. Ich finde mich ebenso interessant wie Napoleon und Alexander.“ Resultat dieses robusten Selbstbewusstseins war „Ein Heldenleben“: ein kraftstrotzendes Porträt voll Übermut und Energie, in dem aber auch garstige Widersacher und kapriziöse Gefährtinnen mitspielen dürfen.
Musikalische Leitung: Rasmus Baumann
Klavier: Tzimon Barto

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