„Händel "Orlando"“
Konzert
Georg Friedrich Händel
19.01.2020

Besetzungsänderung: Max Emanuel Cencic singt „Orlando“
Franco Fagioli, Orlando
Kathryn Lewek, Angelica
Nuria Rial, Dorinda
Delphine Galou, Medoro
Adam Plachetka, Zoroastro
Il Pomo d’Oro
Francesco Corti, Dirigent

Georg Friedrich Händel
„Orlando“, HWV 31
Oper in drei Akten (konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

Ob er nun nuancenreich die Innigkeit des Liebeswerbens auskostet oder ein barockes Koloraturfeuerwerk abbrennt: Die Virtuosität des argentinischen Countertenors Franco Fagioli lässt das Publikum jedes Mal den Atem anhalten. Den Künstler verbindet eine besondere Beziehung mit den farbenprächtigen Kompositionen Georg Friedrich Händels und dessen vielschichtigen Opernhelden. In der Philharmonie Essen war er zuletzt als Xerxes zu erleben. Nun kehrt er zurück in der Rolle von Händels Ritter Orlando, der in einem aufwühlenden Liebeswirrwarr nur mit Hilfe des Zauberers Zoroastro wieder zur Vernunft gelangt. Dabei ist rund um Franco Fagioli die Crème de la Crème der internationalen Barockszene zu erleben. Und abermals sorgt mit Il Pomo d’Oro ein Spitzenensemble für den aufregenden Originalklang.


In der konzertanten Aufführung von Händels Oper „Orlando“ am 19. Januar 2020 in der Philharmonie Essen kommt es zu einer Neubesetzung der Titelpartie: Für Franco Fagioli übernimmt nun der Countertenor Max Emanuel Cencic die Rolle des bretonischen Ritters Orlando. Auf Fagiolis Rückkehr nach Essen darf sich das Publikum aber schon jetzt freuen: In der Spielzeit 2020/2021 wird der Argentinier als Oreste in Händels gleichnamiger Oper im Alfried Krupp Saal zu erleben sein. Max Emanuel Cencic ist als Interpret vor allem für die Musik des 18. Jahrhunderts international gefragt. In jüngerer Vergangenheit führten ihn Auftritte an die Hamburgische Staatsoper (Oreste in Offenbachs „La belle Hélène“ und Ezio in Glucks „Ezio“), an die Berliner Staatsoper Unter den Linden (Nerone in Monteverdis „L’incoronatione di Poppea“) und an das Theater an der Wien (Orlando in Vivaldis „Orlando furioso“). Auch die Bühnen der Oper Zürich, der Wiener Staatsoper, des Théâtre des Champs-Elysées und der Bayerischen Staatsoper waren bislang wichtige Stationen in Cencics Karriere. In der kommenden Spielzeit singt er unter anderem an der Wiener Staatsoper (Polinesso in Händels „Ariodante“) und an der Mailänder Scala (Athamas in Händels „Semele“). Für seine Aufnahmen wurde Max Emanuel Cencic regelmäßig mit renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter der ECHO Klassik 2013 und 2014, der Preis der deutschen Schallplattenkritik und der Diapason d’or. In der konzertanten Aufführung von Händels „Orlando“ in der Philharmonie Essen ist Max Emanuel Cencic gemeinsam mit einem erlesenen Gesangsensemble zu erleben (Kathrin Lewek als Angelina, Nuria Riat als Dorinda, Delphine Galou als Medoro und Adam Plachetka als Zoroastro). Francesco Corti leitet das Barockensemble „Il Pomo d’Oro“.

(Theater und Philharmonie Essen)

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