„1. Sinfoniekonzert d. Essener Philh. 2019/20“
Dvorák 7
A. Dvorák, M. Bruch

Arabella Steinbacher, Violine
Essener Philharmoniker | Tomáš Netopil, Dirigent
Antonín Dvorák
Nocturne H-Dur für Streichorchester, op. 40
Max Bruch
Konzert Nr. 1 g-Moll für Violine und Orchester, op. 26
Antonín Dvorák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll, op. 70

Max Bruchs erstes Violinkonzert war für den Komponisten Segen und Fluch zugleich, denn alle Welt interessierte sich stets nur für dieses Werk. Bis heute ist es mit seinen eingängigen Melodien und dem virtuosen Solopart ein beliebtes Repertoirestück. Antonín Dvorák wiederum gehörte zu Lebzeiten über die böhmischen Landesgrenzen hinaus zu den allseits gefragten Komponisten. Mit seiner siebten Sinfonie – ein Auftragswerk der Philharmonic Society London – war er sich den großen Erwar-tungen durchaus bewusst. Nach der Uraufführung 1885 wurde das leidenschaftliche, heroische Werk, das in Pathos und Tonart an Beethovens Neunte erinnert, von allen Seiten gefeiert. Sein heute ebenso geschätztes Nocturne in H-Dur weist eine kompliziertere Entstehungsgeschichte auf, bildete es doch zunächst den lang-samen Mittelteil des 1870 komponierten Quartettsatzes in e-Moll, bis es als erster Satz im 1875 geschriebenen Streichquintett G-Dur wiederkehrte. Erst als alleinstehender langsamer Satz für Streichorchester fand das Nocturne seinen endgültigen Platz im Schaffen des Meisters.
(Theater und Philharmonie Essen)

Momentan sind leider keine Termine zu diesem Werk in unserer Datenbank hinterlegt.
Für spezielle Terminanfragen wenden Sie sich bitte an unser Service-Team.


 DruckenDrucken